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Mit Freude und Zuversicht die Unternehmenszukunft gestalten:
Für mehr lohnende Kunden, höheren Gewinn, abgesicherte Liquidität.

Die Zukunft begünstigt nur den vorbereiteten Geist.

Dennis Gábor
Aktuell:
Liquiditätsplanung in unsicheren Zeiten

Finanz- und Wirtschaftskrise haben Auswirkungen auf alle Unternehmen. Umso wichtiger ist für Unternehmer, dass sie wissen, wo sie stehen. Nur dann können sie verlässlich planen. Unternehmenszahlen, besonders die Entwicklung der Liquidität, sind dafür eine unverzichtbare Grundlage.

Das Pareto-Prinzip

Es sollte jeden Unternehmer begeistern, wenn er erfährt, dass er 80 % seines Ertrags mit nur 20 % des Aufwands erzielt, 80 % seines Umsatzes von 20 % der Produkte herrühren bzw. von 20 % seiner Kunden. Das heißt in der Konsequenz, dass die restlichen 80 % des Aufwands immer wieder auf den Prüfstand gestellt werden sollten

Es heißt auch, dass er sich um 20 % seiner Kunden intensiv kümmern sollte und sie an sich binden. In jedem Fall bedeutet es, dass er mit weit weniger Aufwand als bisher viel mehr erreichen kann. Mehr Zeit für wichtige Dinge hat, letztlich erfolgreicher und glücklicher ist.

Besser, schneller, effektiver

Unerklärlich? Irgendwie schon, obwohl das Ganze einer wissenschaftlich untermauerten Regel folgt. Es geht um die 80/20-Regel oder das Pareto-Prinzip, benannt nach dem Italiener Vilfredo Pareto, Professor für politische Ökonomie an der Universität von Lausanne im 19. Jahrhundert. Er entdeckte das „berechenbar Unausgewogene“, ein statistisches Phänomen. Bei der Untersuchung des Volksvermögens in Italien fand er heraus, dass etwa 20 % der Familien rund 80 Prozent des Vermögens besaßen. Nachdem er das Prinzip mehrfach überprüft hatte, leitete er daraus ab, dass sich die meisten Aufgaben mit einem Mitteleinsatz von nur 20 % erledigen lassen und dabei 80 % aller Probleme gelöst werden können. Als Beispiel, dass das Prinzip funktioniert, dient immer wieder das Zeitmanagement. Mit einem Zeitaufwand von nur 20 % werden 80 % der Ergebnisse erzielt. Das bedeutet, wir verbringen viel zu viel Zeit mit Unnötigem, mit Dingen, die für unseren Erfolg keine Bedeutung haben. Es wurde sogar festgestellt, dass in einer Wohnung 20 % des Teppichs 80 % der Gesamtabnutzung aufweisen. Sogar im Internet lässt sich dieses Prinzip nachweisen: 80 % aller Supportanfragen beziehen sich auf dieselben 20 % der Probleme.

Mehr Erfolg mit weniger Anstrengung

Für Unternehmen kann die Anwendung dieses Prinzips sowohl Kostenentlastung als auch mehr Ertrag bedeuten. Richard Koch, Autor des Buchs „Das 80/20 Prinzip. Mehr Erfolg mit weniger Aufwand“ ist von der Methode überzeugt. Zu den Beweggründen für sein Buch schreibt er: „...ist in der tiefen, durch private und geschäftliche Erfahrungen gestärkten Überzeugung geschrieben, dass dieses Prinzip einer der besten Ansätze ist, mit den Belastungen des modernen Lebens umzugehen und sie zu meistern.“ Er geht davon aus, dass man mit dem Prinzip

  • die Effektivität und das Glück des Einzelnen steigern,
  • die Rentabilität von Unternehmen erhöhen kann und dass es
  • der Schlüssel zur Steigerung von Qualität und Quantität bei gleichzeitiger Senkung der Kosten ist.

Konzentration auf das Ertragreichste

Haben Sie sich schon einmal die Frage gestellt, weshalb ein unrentabler Bereich in Ihrem Unternehmen eigentlich so schlechte Ergebnisse erzielt? Oder haben Sie schon überlegt, ob es nicht besser wäre, ein Unternehmen zu haben, in dem nur die rentablen Bereiche konzentriert sind?

Wenn Sie Ihre Zahlen überprüfen, werden Sie feststellen, dass die unrentablen Bereiche 80 % der Gemeinkosten verursachen, und dass die Gemeinkosten so hoch sind, weil das Unternehmen mit seinen vielen verschiedenen Geschäftsbereichen zu kompliziert ist. In der Konsequenz heißt das, Sie konzentrieren sich nicht auf das Wichtigste.

Das wiederum ist eine Frage der Strategie.
Haben Sie eine? Müssen Sie sie überdenken? Nach dem Pareto-Prinzip sollten 80 % der Gewinne und liquiden Mittel mit 20 % des Umsatzes erzielt werden.
Das Marketing sollte sich bemühen, die 20 % der Kunden zu binden, die 80 % des Umsatzes oder der Gewinne bringen.
Bei der Projektarbeit sollte man bedenken, dass 20 % aller Tätigkeiten ausreichen, um 80 % des Wertes eines Projekts zu erzielen.
Die anderen 80 % des Aufwands sind nur deshalb nötig, weil das Projekt unnötig komplex ist. Übrigens gilt das Prinzip auch für die Mitarbeiter: 20 % der Mitarbeiter erzielen normalerweise 80 % des Umsatzes. Identifizieren Sie die Mitarbeiter, die wirklich wichtig für das Unternehmen sind. Setzen Sie sie dort ein, wo tatsächlich Wert geschaffen wird. Es ist unnötig, dass in den am stärksten subventionierten Bereichen die meisten Mitarbeiter sitzen.

Buchautor Richard Koch schlägt fünf Regeln vor, um Entscheidungsprozesse mithilfe des Pareto-Prinzips zu gestalten:

  1. Nur wenige Entscheidungen sind wirklich wichtig.
  2. Die wichtigsten Entscheidungen sind oft jene, die sich aus einem Versäumnis ergeben, weil wesentliche Wendepunkte nicht wahrgenommen wurden.
  3. Man sollte 80 % der Daten und 80 % der relevanten Analysen in den ersten 20 % der verfügbaren Zeit sammeln bzw. durchführen.
  4. Wenn eine Entscheidung nicht funktioniert, sollte sie möglichst schnell revidiert werden.
  5. Wenn etwas gut funktioniert, ist es ratsam, den Einsatz zu verdoppeln.

Im Grunde genommen zwingt uns Pareto dazu, sozusagen Kassensturz zu machen, um uns dann auf das Wesentliche zu konzentrieren, und nicht nach Perfektion in Bereichen zu streben, die nicht unsere eigentliche Kompetenz sind oder nur wenig zu unserem Erfolg beitragen. Es ist nicht einfach, langjährige Denk- und Verhaltensmuster zu verlassen.

TeamDenzer kann Sie dabei unterstützen, diesen Gedanken umzusetzen.

Mit einer ganzheitlichen Unternehmensanalyse auf der Grundlage eines vielfach bewährten Businessplan-Systems identifizieren wir die Potenziale Ihres Unternehmens. Sie erkennen, wo Ihre Umsätze und Gewinne tatsächlich herrühren und wo es schlummernde Potenziale gibt.

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