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Mit Freude und Zuversicht die Unternehmenszukunft gestalten:
Für mehr lohnende Kunden, höheren Gewinn, abgesicherte Liquidität.

Ich bin, was ich denke, deswegen wird mein Denken zum Schicksal.

Buddha
Aktuell:
Strategie statt ruinöser Preiswettkampf

In vielen Branchen findet schon seit Jahren ein ruinöser Preiswettkampf statt, in dem keiner gewinnen kann. Im Gegenteil, die Preise und damit die Gewinne fallen weiter. Statt vorwärts gehen die Unternehmen rückwärts. Die Gestaltungsspielräume werden immer enger. Deutschland ist kein Billiglohnland, deutsche Unternehmen können im globalen Preiswettkampf nicht gelingen. Sie müssen mit ihren eigenen Kompetenzen punkten: Wissen und Innovationskraft, technischer Vorsprung „made in Germany“. Das kann nur gelingen, wenn sie sich auf ihre Kernkompetenzen besinnen und daran ihre Strategie ausrichten.

Wie man den Kunden an sich bindet

Wechselkosten schaffen

Für die Ausgabe 12/2009 von brand eins hat Mathias Irle den Ökonomen Joachim Büschken zum Thema Kundenbindung interviewt. Sie sprachen über Untreue, überschätzte Marken und Datenfriedhöfe. Büschken schlägt einen oft vernachlässigten Weg zur Kundenbindung vor: „Erst wenn harte Wechselkosten ins Spiel kommen, entsteht eine robuste Kundenloyalität, die verhindert, dass Konsumenten bei der ersten kleinen Enttäuschung untreu werden.“

Dafür zählt er Beispiele auf, erläutert wie es funktioniert und wie man es besser nicht machen sollte. Außerdem stellt er die Bewertung von Marken und den Nutzen von Kundenbindungsprogrammen in Frage: „Eine Marke ist schick und spektakulär. Da hängen große Budgets dran. Viel lieber als mit den Wechselkosten beschäftigen sich die Marketingabteilungen damit, riesige Datenmengen über die Kunden zu sammeln und daraus Kundenbindungsprogramme zu machen.“ Untersuchungen hätten bewiesen, dass zwischen 60 und 70 Prozent dieser Programme nichts dazu beitrügen, die Profitabilität zu steigern.

Ketzerisch, aber unbedingt lesenswert.

Sanfte Fesseln (1,66 MB)