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Mit Freude und Zuversicht die Unternehmenszukunft gestalten:
Für mehr lohnende Kunden, höheren Gewinn, abgesicherte Liquidität.

Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern
und die anderen Windmühlen.

Chinesisches Sprichwort.
Aktuell:
„Wie kann ich den Staat regieren?

Der König von Tschu fragte den Dschan Dsi über die Staatsführung.

Dschan erwiderte:
„Ich weiß etwas über die persönliche Lebensführung, nichts über die Führung des Staates“.

Wie man den Kunden an sich bindet

Wechselkosten schaffen

Für die Ausgabe 12/2009 von brand eins hat Mathias Irle den Ökonomen Joachim Büschken zum Thema Kundenbindung interviewt. Sie sprachen über Untreue, überschätzte Marken und Datenfriedhöfe. Büschken schlägt einen oft vernachlässigten Weg zur Kundenbindung vor: „Erst wenn harte Wechselkosten ins Spiel kommen, entsteht eine robuste Kundenloyalität, die verhindert, dass Konsumenten bei der ersten kleinen Enttäuschung untreu werden.“

Dafür zählt er Beispiele auf, erläutert wie es funktioniert und wie man es besser nicht machen sollte. Außerdem stellt er die Bewertung von Marken und den Nutzen von Kundenbindungsprogrammen in Frage: „Eine Marke ist schick und spektakulär. Da hängen große Budgets dran. Viel lieber als mit den Wechselkosten beschäftigen sich die Marketingabteilungen damit, riesige Datenmengen über die Kunden zu sammeln und daraus Kundenbindungsprogramme zu machen.“ Untersuchungen hätten bewiesen, dass zwischen 60 und 70 Prozent dieser Programme nichts dazu beitrügen, die Profitabilität zu steigern.

Ketzerisch, aber unbedingt lesenswert.

Sanfte Fesseln (1,66 MB)