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Mit Freude und Zuversicht die Unternehmenszukunft gestalten:
Für mehr lohnende Kunden, höheren Gewinn, abgesicherte Liquidität.

Die Idee ist das Absolute, und alles Wirkliche ist nur Realisierung der Idee.

Georg W. F. Hegel
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Vom Streben nach Glück

Vor kurzem fand in Herzogenaurach ein Kongress statt: „Gesundheitsmanagement als unternehmerische Kernkompetenz“. Es drehte sich um die Frage, wie Unternehmen ihren Mitarbeitern dabei helfen können, gesund und leistungsfähig zu bleiben.

Führung muss Sinn vermitteln

Deutsche Unternehmen rühmen sich gerne ihrer Innovationsfähigkeit. Doch wenn man den Zeichen trauen darf, wird es damit künftig nicht mehr so gut aussehen. Nach jüngsten Untersuchungen flüchten sich 20 Prozent der deutschen Arbeitnehmer in die innere Kündigung. Das kostet die Wirtschaft bis zu 109 Milliarden Euro im Jahr. Außerdem bleiben dabei jede Menge guter Ideen und Innovationen auf der Strecke. Doch Jammern hilft nicht. Stattdessen müssen sich die Unternehmen auf ihre Führungskultur besinnen und damit auch auf die Unternehmenskultur.

Mitarbeiter die innerlich gekündigt haben, tun nur noch das Nötigste, verhalten sich möglichst unauffällig und werden zu Mitläufern. Ralf Brinkmann, Dozent für Wirtschafts- und Arbeitspsychologie an der Fachhochschule Heidelberg, sagte dazu: „Sie kündigen den ‚psychologischen Arbeitsvertrag’, der die unausgesprochenen Erwartungen, Hoffnungen und Wünsche des Arbeitnehmers gegenüber dem Arbeitgeber beinhaltet. Sie sind nicht mehr bereit, sich gegen die Mehrheit mit der eigenen Meinung zu stellen und entwickeln sich zum Ja-Sager, der vieles abnickt und keine neuen Ideen, Vorschläge und Kritik mehr einbringt.“ Man könnte auch sagen, dass diese Mitarbeiter keinen Sinn mehr in ihrer Arbeit sehen.

Warum sich Mitarbeiter zurückziehen

Wie kann es so weit kommen? Eine Befragung des Markforschungsinstituts Gallup hat gezeigt, dass dafür eine schlechte Organisationskultur und Führungskultur verantwortlich ist. Eine fehlende Vision, keine klaren Leitlinien, eine Kultur des Misstrauens, geringe Entscheidungskompetenzen, hohe Kontrolle, starre Hierarchien sorgen für Frust bei den Mitarbeitern. Gegenüber Gallup erklärten außerdem nur 19 Prozent der Befragten, für gute Arbeit Lob und Anerkennung zu ernten. 69 Prozent waren der Meinung, ihre Firma zeige kein Interesse an ihnen als Mensch. Fehlendes Feedback bemängelten noch mehr. Der Gallup-Projektmanager kam zu der Meinung: Die Ursachen für innere Kündigung sind hausgemacht. Sie gehen auf Defizite in der Personalführung zurück.“
Fehlt die Wertschätzung, geht meistens auch der Sinn der Arbeit verloren. „Warum soll ich mich einsetzen, wenn ich nicht einmal weiß, wofür?“, so die häufig gestellte Frage. Bespitzelungsskandale, sinkende Löhne, Massenentlassungen, arrogante Bankbosse, Korruptions- und Steuerhinterziehungsskandale sorgen dafür, dass Arbeitnehmer über das Verhältnis zu ihrem Unternehmen nachdenken bzw. sich Gedanken über das Wertesystem machen. Schnell landet man bei der Frage, ob man eine Arbeit macht, die einem gefällt, ob sie einen Sinn hat.

Arbeit braucht Sinn

Lange Zeit glaubte man, der Sinn von Arbeit erschließe sich durch die Bezahlung und andere Vergünstigungen, doch man musste lernen, dass dem nicht so ist. Eine Arbeit, in der man keinen Sinn sehen kann, mag noch so gut bezahlt werden – über kurz oder lang wird sie unattraktiv. Wenn der Mitarbeiter nur noch des Geldes wegen bleibt, wird er seine Arbeit nicht gut und mit Engagement führen.
Ein Experiment der Wharton-School in Pennsylvania, USA, hat es vor kurzem bewiesen. In einem Call-Center wurden drei Gruppen von Mitarbeitern gebildet, die Spenden einsammeln sollten. Eine Gruppe bekam überhaupt keine weiteren Informationen, die zweite Gruppe bekam Informationen über die Verdienstmöglichkeiten und weitere persönliche Chancen. Die dritte Gruppe erhielt Informationen über den Zweck der Spenden und was damit erreicht werden konnte. Ergebnis. Die dritte Gruppe, die wusste, wofür sie sammelte, sammelte mehr als doppelt so viel Geld ein wie die anderen beiden Gruppen. Das beweist: Arbeit braucht einen Sinn.

Wie Führungskräfte Sinn schaffen

Das bedeutet für Führungskräfte und Unternehmer, dass sie sich mit dem Sinn dessen, was sie tun, auseinandersetzen müssen – nur so können sie den Mitarbeitern den Sinn ihrer Arbeit nahe bringen. Damit zusammen hängt auch der Unterschied zwischen einem durchschnittlichen Unternehmen und einem exzellenten: Für die Leistung eines exzellenten Unternehmens gibt es einen echten Grund, ein echtes Kundenbedürfnis. Es liegt an den Führungskräften, diesen Sinn zu vermitteln. Doch dazu müssen sie ihn selbst kennen, von ihm überzeugt sein und das Unternehmen darauf ausrichten. Doch diese Anstrengung bleibt häufig auf der Strecke oder wird angesichts anscheinend drängenderer Probleme nur halbherzig angepackt. Dabei ist es die wichtigste Aufgabe überhaupt. Weshalb sollten Kunden sich für ein Produkt begeistern, dessen Sinn sich nicht einmal dem Unternehmen selbst und seinen Mitarbeitern erschließt?

TeamDenzer unterstützt kleine und mittlere Unternehmen bei einer klaren Aufstellung ihres Unternehmens, damit Führung, Mitarbeiter und Kunden einen Sinn darin sehen, bei Ihnen zu arbeiten und zu kaufen. Wenn Vision und Strategie überzeugen, ist der Erfolg zwangsläufig.

Wenn Sie das Thema interessiert, ist es am besten, wenn wir einmal unverbindlich miteinander  telefonieren. Dabei können wir noch alle offenen Fragen klären. Rückruf über diese E-Mail anfordern. Ich melde mich dann umgehend.